Rudi Luksch

28. September 1943 - 18. Mai 2020

Nachruf Rudi Luksch

RUDI LUKSCH

Einer der ganz Großen und zwar unser „Klaner Strawanzer“ ist leider seit 18. Mai 2020 nach langer, schwerer Krankheit nicht mehr unter uns.

Einer der ganz Großen und zwar unser „Klaner Strawanzer“ ist leider seit 18. Mai 2020 nach langer, schwerer Krankheit nicht mehr unter uns.

Rudi Luksch, am 28. September 1943 in Wien geboren, war von seiner frühesten Kindheit an mit der Musik verbunden. Bereits als Sechsjähriger hatte er Klavierunterricht und nach 3 Jahren verlor er jedoch das Interesse. Seiner Oma haben wir es zu verdanken, dass sie ihm zu Weihnachten sein erstes Akkordeon schenkte und seine Liebe zu diesem Instrument geweckt hat.

1964 schrieb er bereits seine ersten Wienerlieder und es sollten noch über 600 folgen. Viele davon sind auf Tonträger erschienen.

Jahrzehntelang verwöhnte er musikalisch seine Kollegen, Freunde und Gäste. Zahlreiche Auftritte in den verschiedensten Formationen, wie z. B. im „Rudi Luksch-Trio“ oder als einer der „2 Strawanzer“ machten ihn zum Weltbürger der Musik, der im In- und Ausland, in Rundfunk und Fernsehen anerkannte Erfolge feiern durfte.

Viele Nächte verbrachte Rudi bei seinem väterlichen Freund „Schmid Hansl“ in der Schulgasse und war später als Klaviervirtuose aus diesem Café nicht wegzudenken. Vielen Künstlern war er bei ihren ersten „Gehversuchen“ ein liebenswerter und geduldiger Lehrmeister.

Sein unerschöpfliches Repertoire und vor allem sein Wissen, für das ich ihn liebevoll meinen „Almanach der Musik“ nannte, gab er vierteljährlich in der Wienerliedzeitung „Wienerlied aktuell“ an eine freudige Leserschar weiter.

Mit dem „Goldenen Verdienstzeichen des Landes Wien“ ausgezeichnet, war Rudi unter anderem „Ordentliches Mitglied der AKM“, im Komponistenbund tätig sowie Jahrzehnte als Vorstand des „Verbandes Österreichischer Textautoren“ und als musikalischer Leiter „Der echten Weaner“ aktiv.

Mit dir lieber Rudi ist nicht nur ein ewig langer Freund der Familie, sondern auch ein Stück Wien von uns gegangen. Wir hoffen alle, dass du mit Adi Stassler in einem kleinen Kaffee im Himmel auf uns wartest.

©️Renate Lechner für den VOET

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